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Krebs


Risikofaktoren, Prävention und Diagnose

Welche Faktoren erhöhen Ihr Risiko, an Krebs zu erkranken?

Es gibt zahlreiche Dinge, die Ihr Krebsrisiko erhöhen.

  • Krebs in der Familie beispielsweise, denn manche Krebsarten werden durch Ihre Gene beeinflusst.

  • Kontakt mit bestimmten Chemikalien, Toxinen und Giftstoffen in der Umwelt sowie Strahlung

  • Eine unausgewogene Ernährung und übermäßiger Alkoholkonsum

  • Fettleibigkeit

  • Fortgeschrittenes Alter

  • Sonnenbrand, insbesondere viele Sonnenbrände im Laufe der Zeit

  • Bestimmte Viren

Was können Sie tun, um Ihr Krebsrisiko zu senken?

Krebs ist sehr weit verbreitet. Bei etwa 40 % der amerikanischen Erwachsenen wird zu irgendeinem Zeitpunkt in ihrem Leben Krebs diagnostiziert. Er ist eine der Haupttodesursachen in den Vereinigten Staaten und weltweit. Auch wenn es keine garantierte Methode gibt, um Krebs zu verhindern, können Sie viel tun, um Ihre Krebsrisiko zu reduzieren:

  • Mit dem Rauchen aufhören

  • Ein gesundes Gewicht erreichen und beibehalten

  • Sport

  • Gesunde Ernährung

  • Ihren Alkoholkonsum auf durchschnittlich zwei Gläser pro Tag bei Männern und eines bei Frauen reduzieren

  • Sich vor Sonnenbrand und zu langer Sonneneinstrahlung schützen

Das National Cancer Institute bietet einen Überblick über die Forschungsergebnisse zur Krebsprävention sowie zu aktuellen Studien, die durchgeführt werden, um neue Wege der Krebsprävention oder zur Senkung des Erkrankungsrisikos zu ermitteln.

Wie wird Krebs diagnostiziert?

Je früher der Krebs diagnostiziert oder entdeckt wird, desto besser. Wenn Ärzte den Krebs früher erkennen, haben Sie die beste Chance, diesen aggressiv zu behandeln und gründlich zu beseitigen.

Da viele Krebssymptome erst auftreten, wenn der Krebs bereits sehr schwerwiegend ist, fällt eine frühzeitige Erkennung sehr schwer. Für eine frühzeitige Krebserkennung sollten Sie sich regelmäßigen Screenings bei Ihrem Arzt unterziehen. Ein „Krebs-Screening“ ist nichts anderes als eine gründliche Untersuchung auf Krebs. Es gibt viele Richtlinien zu den Arten von Krebs-Screenings, wer sie erhalten sollte und ihren Vor- und Nachteilen.

Nach Ihrem Screening kann Ihr Arzt womöglich weitere Möglichkeiten verfolgen, um besser zu bestimmen, ob Sie Krebs haben oder nicht. Es gibt verschiedene Methoden, mit denen ein Arzt Krebs diagnostizieren kann. Ihr Arzt wird eine körperliche Untersuchung durchführen und Ihre Familiengeschichte abfragen, um dann einen der folgenden diagnostischen Tests durchzuführen:

Labortests

Durch Untersuchung Ihres Blutes oder anderer Flüssigkeiten können Ärzte nach bestimmten Elementen Ausschau halten, die in Zusammenhang mit Krebs auftreten. Diese Labortests werden nicht abschließend belegen, dass Sie Krebs haben, aber sie können wichtige Indizien liefern. Zudem sind Labortests relativ einfach und kostengünstig durchzuführen, sodass sie häufig schon vor einer Biopsie oder einem bildgebenden Verfahren eingesetzt werden, um entscheiden zu können, ob diese teureren Untersuchungen überhaupt notwendig sind.

Bildgebung

Es viele verschiedene Methoden, mit denen sich Ärzte Ihren Tumor ansehen können, um herauszufinden, ob Sie Krebs haben oder nicht. Zu diesen Methoden zählen CT-Scans, Knochen-Scans, Ultraschalluntersuchungen, MRT, Röntgenuntersuchungen, PET-Scans sowie nukleare Scans. Je nach Lage Ihres Tumors und anderer Faktoren, die Ihr Arzt für wichtig erachtet, können Sie einem dieser Scans unterzogen werden. In jedem Fall wird Ihr Arzt versuchen, zu bestimmen, ob Ihr Tumor karzinomatös ist oder nicht. Diese Tests sind hilfreich, da sie keine chirurgischen Maßnahmen erfordern und „nicht invasiv“ sind.

Biopsie

Bei einem Biopsieverfahren entnimmt der Arzt eine oder mehrere Gewebeproben aus einem Bereich, der karzinomatös sein könnte. Die Art von Krebszellen ist entscheidend dafür, ob der Arzt das gesamte oder nur einen Teil des Gewebes aus dem verdächtigen Bereich entfernt. Je nach Lage der Krebszellen, über die sich der Arzt Sorgen macht, kann die Biopsie mit einer Nadel, einem Laparoskop (einer kleinen Kamera, die dem Arzt beim Ansehen des Tumors hilft) oder durch eine offene Operation erfolgen, bei der die Ärzte eine größere Öffnung in die Haut schneiden und etwas Gewebe direkt entfernen. 

In jedem Fall stellen die Ärzte sicher, dass Sie eine Anästhesie erhalten, damit Sie so wenig Schmerzen und Beschwerden wie möglich erleiden müssen. Es gibt zwei Arten von Anästhesie: lokal und allgemein. Bei der Lokalanästhesie ist der Patient wach, spürt jedoch nicht die Schmerzen, wohingegen der Patient bei der Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) bewusstlos ist und den Eingriff nicht mitbekommt und sich nicht an diesen erinnert.

  • Bei Nadelbiopsien ist meist nur eine Lokalanästhesie erforderlich.  

  • Bei laparoskopischen Biopsien kann sowohl eine Lokal- als auch eine Allgemeinanästhesie erfolgen.

  • Bei operativen Biopsien wird eine Allgemeinanästhesie eingesetzt.

Nach der Biopsie leitet der Arzt die Gewebeprobe(n) an einen Pathologen oder Zytologen weiter, um zu bestimmen, ob diese bösartig (Krebs) oder gutartig (kein Krebs) sind.